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Empfehlungen der Alterssicherungskommission
Die im Januar 2026 von der Bundesregierung eingesetzte Alterssicherungskommission hat am 23. Juni 2026 ihre Empfehlungen an die Bundesregierung übergeben. Diese enthalten umfassende Vorschläge zu einer grundlegenden Reform des deutschen Rentensystems. Ziel ist eine generationenübergreifende und zukunftssichere Ausgestaltung der gesetzlichen Rente. Nach Aussage der Bundesregierung soll die Reform ermöglichen, dass der Beitragssatz in der Rentenversicherung sinkt und sich mittelfristig das Gesamtversorgungsniveau aus gesetzlicher Rente, betrieblicher und privater Altersvorsorge erhöht. Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den 33 Empfehlungen zur geplanten Rentenreform und den Empfehlungen der Alterssicherungskommission sind auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) abrufbar. Zu den FAQ des BMAS Zu den 33 Empfehlungen zur Rentenreform 2026
„Das Reformpaket bleibt ein Kompromiss mit sozialer Schieflage“
Die Spitzen von Union und SPD haben sich auf ein Reformpaket für wirtschaftliches Wachstum und soziale Sicherheit verständigt. Es folgt eine Einordnung von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin): „Die Einigung auf das Reformpaket beendet eine lange Hängepartie in der Bundesregierung. Sein Beitrag zur Lösung der strukturellen Probleme Deutschlands dürfte jedoch begrenzt bleiben. Das Paket enthält eine Reihe von guten und sinnvollen Elementen. Vor allem der Abbau von Bürokratie und die steuerliche Entlastung bis in die Mitte hinein sind positive Aspekte. Es ist aber nicht der große Wurf, sondern eher ein Symbolpaket. Zudem mangelt es in dem Vorstoß an Gerechtigkeit. Es hat eine soziale Schieflage, da der Fokus auf der Entlastung von Unternehmen liegt, zum Teil zulasten der Beschäftigten.“ Direkt reinlesen
Beschäftigung Geflüchteter in deutschen Betrieben: Einfache Tätigkeiten überwiegen
Der aktuelle IAB-Forschungsbericht 7/2026 vergleicht die Arbeitsmarktintegration syrischer und ukrainischer Geflüchteter. Trotz unterschiedlicher demografischer Voraussetzungen, insbesondere mit Blick auf Geschlecht und Bildungsniveau, zeigen sich überraschende Ähnlichkeiten: Beide Gruppen finden vor allem in Branchen mit geringen Zugangshürden und in Beschäftigung in Kleine und mittlere Unternehmen, während sie in Sektoren / Branchen mit hohen Sprach- und Qualifikationsanforderungen – darunter Gesundheits- und Sozialwesen, öffentliche Verwaltung und unternehmensnahe Dienstleistungen – unterrepräsentiert bleiben.
Zum IAB-Forschungsbericht 7/2026
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